 |
 |
 |
 |
 |
| |
Springböcke an der Wasserstelle - 15.06.07
Die erste Wildzählung, die am vergangenen Wochenende
stattfand, hat einen gesunden Zuwachs an Tieren im Parkgelände
festgestellt. Vor allem Springböcke (450) und Oryxantilopen
(180) haben stark zugelegt, verglichen mit den geschätzten
Zahlen zur Zeit der Übernahme des Geländes
vor zweieinhalb Jahren (Dezember 2004). So ist es kein
Wunder, dass an der beleuchteten Wasserstelle bei der
Namib Desert Lodge regelmäßig Springböcke
und Oryxantilopen beobachtet werden. Aber auch die Populationen
von Steinböckchen und Strauß haben sich gut
entwickelt. Kurz vor der Wildzählung wurde sogar
eine Gruppe Kudus gesichtet, die sich im Rivierlauf
zwischen den Sträuchern bewegte. |
|
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
| |
Begründet
wird die positive Entwicklung mit Zuwanderung und Nachwuchs.
Beides ist ein Zeichen dafür, dass das Wild in
dem Gebiet nicht gestört wird. Auch einige der
Nachbargebiete haben mittlerweile von Viehwirtschaft
auf Tourismus und Naturschutz umgestellt. |
|
 |

|
 |
| |
Bei der Wildzählung
wurden auch Vögel und kleinere Säugetiere
registriert: Ohrengeier, Kampfadler und Grauflügelhabichte,
Schakale, Löffelhunde und Mangusten. Ihre Zahl
mag zwar kurzfristig stark fluktuieren, je nach Menge
des Regens. Langfristig jedoch dienen ihr Vorkommen
und ihre Zahl als wichtige ökologische Indikatoren. |
|
 |

|
 |
| |
Gezählt
wird vom langsam fahrenden Wagen aus. Vier Routen führen
durch verschiedenartige Terrains und bleiben von Zählung
zu Zählung gleich, so dass die Ergebnisse verschiedener
Jahre miteinander verglichen werden können. Die
Gesamtzahlen für die Populationen im gesamten Gebiet
werden ermittelt, indem man die Zahlen tatsächlich
gesichteter Tiere mit korrigierenden Faktoren für
Wildarten und Terrain multipliziert. |
|
 |

|
 |
| |
Ziel ist es,
verlässliche Daten über Populationen im Parkgebiet,
die Verteilung der Tiere über das Gelände
und die Entwicklung der Zahlen von Jahr zu Jahr zu gewinnen.
Das ist nötig, um nachhaltiges Wildmanagement zu
betreiben. In dem ariden Gebiet fällt nicht nur
wenig Regen, sondern die Menge schwankt stark von Jahr
zu Jahr; damit ändert sich natürlich auch
der Zustand der Weide. Beim Wildmanagement achtet man
strikt darauf, dass die Tragkraft des Landes nicht überschritten
wird. |
|
 |

|
 |
| |
Die Wildtiere
reagieren auf die schwankenden Bedingungen übrigens
von Natur aus damit, dass sie wandern, sprich: dem Regen
und der Weide hinterher ziehen. Deshalb strebt Gondwana
an, mit seinen Nachbarn im Naturschutz zusammen zu arbeiten
und möglichst viele Zäune abzubauen, damit
sich das Wild großräumig wieder frei bewegen
kann. |
|
 |
 |
 |
|